Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß wir zur Zeit auf unnötige direkte Praxiskontakte verzichten wollen.

Bleiben Sie aus Sicherheitsgründen lieber zu Hause. Viele Probleme lassen sich auch

telephonisch klären. Wir wollen Sie und uns nicht unnötig gefährden!

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Falls Sie ein Rezept benötigen, können Sie an der Praxis läuten, wir reichen Ihnen das Rezept

dann seitlich aus einem Fenster, so daß Sie die Praxis gar nicht zu betreten brauchen.

Gerne können wir Ihr Rezept auch direkt an die Apotheke Ihrer Wahl schicken.

 

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Bitte unterstützen Sie die Kanderner Einzelhändler

und die einheimische Gastronomie,

die Amazons dieser Welt sollten nicht Hauptprofiteure der Corona-Krise sein!!!

 

Sie erreichen die Kanderner Geschäfte unter den bekannten Tel.Nummern,

ggf auch über die Service-Hotline des Werberings unter  0173-66 29 328.

 

Falls Sie Hilfe brauchen z.B. beim Einkaufen, wenden Sie sich bitte

an die Koordinationsstelle der Stadt Kandern / des Werberings 

unter 07626-899 30 bzw. per Mail an coronahilfe@kandern.de.

 

Informationen über Abhol-/Lieferservice sowie Speisekarten

der hiesigen Lokale finden Sie auf  www.kandern.de.

 

 

Mund-Nase-Masken:

Genähte Mund-Nase-Masken schützen zumindest den Gegenüber vor

größeren Tröpfchen, reduzieren also das Infektionsrisiko etwas.

Solche Masken können Sie z.B. beim Einkaufen benutzen, besser als nichts.

Op-Masken oder Atemschutzmasken sind ja bekanntermaßen Mangelware,

sie sollten für medizinisches Personal reserviert sein.

 

Sie können solche genähten Masken in Kandern z.B. von Frau Mittmann Melanie

bekommen, Tel- 0172-138 63 33 oder Mail  melanie.mittmann@icloud.com.

 

 

Eine COVID-19-Erkrankung ist gut möglich bei Atemwegsbeschwerden/einem Atemwegsinfekt jeder Schwere,

v.a. wenn Sie bis maximal 14 Tagen vor Beginn der Erkrankung Kontakt hatten zu einem bestätigten Erkrankungsfall oder wenn Sie in der Pflege, einem Krankenhaus oder einer Arztpraxis arbeiten.

 

Betreten Sie bei einem Atemwegsinfekt auf keinen Fall unsere Praxis, sondern nehmen

Sie zunächst telephonisch  Kontakt mit uns auf (Tel. 6303).

Grund: Infektpatienten sollen möglichst aus den Praxen herausgehalten werden, um Personal und andere Praxisbesucher nicht anzustecken und um zu verhindern, daß eine Praxis aus

Quarantänegründen für 2 Wochen geschlossen werden muß.

 

 

Das Vorgehen muß in jedem Einzelfall telephonisch besprochen werden. Möglicherweise sind umgehend  Isolierungsmaßnahmen erforderlich, um Ihre Umgebung vor Ansteckung zu schützen.

Insbesondere ältere Mitbürger sowie Chronisch Kranke sind sehr gefährdet.

Wir appelieren an die soziale Verantwortung eines jeden von Ihnen.

 

Ob die Entnahme eines Abstrichs sinnvoll ist, muß wegen 

Überlastung der Labore  ebenfalls in jedem Einzelfall festgelegt werden.

Den Abstrich können wir mit entsprechenden Schutzvorkehrungen

außerhalb unserer Praxis durchführen (im Auto als „drive-in“).

 

  Internationale Corona-Hochrisikogebiete sind nach der Definition des RKI (Robert-Koch-Institut)

Stand  31.03.2020:

  ganz Italien, ganz Frankreich, ganz Österreich, ganz Spanien, in der Schweiz die Kantone Tessin,

Waadt und Genf, ganz Ägypten, in den USA Kalifornien, Washington, NY und New Jersey,

 Iran, in Südkorea Daeque und  Provinz Gyeongsangbuk-do

 

Das Betreten von Risikogebieten spielt bei der Verfolgung von Infektionsketten  keine große Rolle mehr, da die meisten Infektionen mittlerweile über  Kontaktpersonen im Bekanntenkreis erfolgen.

 

Weitere aktuelle Informationen zum Thema:

 Tel. 116 117  oder 07621-410 8971 (Hotline d. Landratsamts). 

im Internet unter www.116117.de  oder  www.loerrach-landkreis.de/Infektionsschutz

 

 

Stand: 01.04.2020

 

 

 

Häusliche Isolierung von Corona-Patienten

 

Für Patienten mit leichtem Krankheitsverlauf, die ambulant behandelt werden können,

oder für zu isolierende "Verdachtsfälle" gelten folgende Richtlinien:

 

Unterbringung in einem gut durchlüfteten Einzelzimmer. Gemeinschaftlich genutzte Räume 

(z.B.Küche) sollten vom Patienten möglichst nicht betreten werden.

 

Es sollte keine zweite Person im Patientenzimmer schlafen; falls unvermeidlich: mit mindestens

2m Abstand zum nächsten Bett.

 

Pflege möglichst durch nur eine Kontaktperson. Diese Person sollte nicht chronisch krank sein und

keine Immunabwehrschwäche haben.

 

Bitte keinerlei Besucher empfangen, solange Ansteckungsgefahr besteht.

 

Händedesinfektion am Ausgang des Patientenzimmers nach jeder Art von Kontakt mit dem 

Patienten oder seiner direkten Umgebung, alternativ gründliches Händewaschen mit Seife 

(mindestens 30 sec lang)

 

Besonders gründliche Hygiene aller Haushaltsmitglieder: ganz oft Händewaschen, Handschuhe tragen beim Einkauf, Türklinken öffnen mit dem Ellbogen, Hände abtrocknen mit Einmalhandtüchern; andernfalls benutzt jede Person im Haushalt ein eigenes, täglich zu wechselndes Handtuch.

 

Der Patient sollte möglichst dauerhaft eine Atemschutzmaske tragen, die Nase u. Mund bedeckt,      sofern vorhanden. Mund u. Nase beim Husten oder Niesen mit Papiertaschentüchern bedecken, 

diese umgehend entsorgen.

 

Pflegepersonen sollten im Patientenzimmer eine Atemschutzmaske und Einmalhandschuhe tragen. Masken, sofern vorhanden,  nur an den seitlichen Halterungen berühren. Händedesinfektion nach jedem Abnehmen von Maske oder Handschuhen.

 

Separates Geschirr und Besteck, nach Möglichkeit separate Toilette.

 

Regelmäßiges Reinigen der Oberflächen im Patientenzimmer sowie der Bad- und Toilettenober-

flächen. Handelsübliches Reinigungsmittel, nach Möglichkeit anschließend Flächendesinfektion,

beim Reinigen Maske und Handschuhe tragen.

 

Kleidung, Bettwäsche und Handtücher des Patienten in einem Wäschebeutel sammeln und mit

normalem Waschmittel bei 60-90 Gr. waschen.

 

Handschuhe, Masken und andere Abfälle im Patientenzimmer in einem verschliessbaren Behälter

sammeln und möglichst als infektiöser Müll entsorgen.

 

(s.Handlungsempfehlungen d. DEGAM)